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Teil 2: Irgendwann konnte ich doch. Ein langer Tag, früh um halb fünf aus dem Bett, und der jüngste ist man schließlich auch nicht mehr... Astrid schnieft leise neben mir, als ich aufwache. Ich drehe mich auf den Rücken und sehe aus dem Fenster. Wolkenfetzen segeln über den Himmel, grau und weiß auf blau. Der Wind hat nachgelassen. Keine Ahnung, wie spät es ist. Wecken mag ich Astrid nicht. Vorsichtig stehle ich mich aus dem Bett. Draußen probiere ich solange an den Türen, bis ich ein winziges Badezimmer gefunden habe. Ein prüfender Blick in den Spiegel. Müde, aber nicht übernächtigt. Stoppeln im Gesicht, mehr zu spüren als zu sehen. Sorgen um meine Frisur brauche ich mir nicht zu machen, bis auf die Fusseln am Pony ist keines meiner Haare länger als acht oder neun Millimeter. Erst einmal muss ich dem Druck auf der Blase nachgeben. Ich bin hier nicht zu Hause, also hocke ich mich lieber auf das Porzellan. Das heftige Plätschern dröhnt geradezu in meinen Ohren, ich habe das Gefühl, dass man es im ganzen Haus hören kann. »Morgen.« Astrid steckt ihren Kopf durch die Tür. »Beeil dich, ich muss auch mal.« Ich sitze da und laufe mit Sicherheit schamrot an. Sie scheint das nicht zu stören, sie drückt die Tür ganz auf und mustert sich im Spiegel, gerade wie eben ich. In Reichweite meiner Arme steht sie vor mir, ich könnte sie berühren, wenn ich wollte. Längst habe ich mein Geschäft beendet, der berühmte letzte Tropfen hängt noch an der Spitze meines langsam zu Größe gelangenden besten Stückes. Kalt und glatt spüre ich das Porzellan an der Spitze der Eichel. Ich bewundere ihr Profil. Astrid weiß, dass ich sie beobachte, genießt es, spielt mit mir. Sie führt ihre Arme hinter den Kopf, bündelt die Haare, bringt ihre Brüste zur Geltung. Lauernde Blicke im Spiegel. Unruhig rutsche ich um Millimeter hin und her. Sie beugt sich leicht nach vorn, angelt im Regal nach einem Band, bändigt die üppige schwarzbraune Flut. »Bist du nun fertig?« Nun muss ich wohl oder übel aufstehen. Ohne ein Wort schleiche ich mich an ihr vorbei. Die heftige Erektion ist mir in diesem Moment ziemlich peinlich. Große Augen sehen mir nach. Überraschte Augen? Enttäuschte Augen? Ich werfe mich auf das zerwühlte Bett. Zwei Jahre lang ist sie mir aus dem Weg gegangen. Hartnäckige Gerüchte machten in der Firma die Runde, Gerüchte über Astrid und ihr Verhältnis mit einem verheirateten, gut fünfzehn Jahre älteren Kollegen. Weder Wilhelm noch sie gingen gegen das Gerücht an. Mit provozierenden Gesten und Worten heizten die beiden die Gerüchteküche immer wieder auf. Was ist dran an den Gerüchten? Warum hat sie mich zwei Jahre nicht angeschaut, und dann, aus dem Nichts, lotst sie mich in ihr Bett? Fragen, Fragen, Fragen, und keine Antworten. In ihrem Kopfkissen suche ich nach ihrem Duft. Mit beiden Händen presse ich das Kissen auf mein Gesicht, atme tief ein. Ein letzter Rest ihres Nachtgeruchs. Eine Entspannungsübung: Der Leninsche Materiebegriff... Wie durch Watte dringt das Prasseln des Wasserstrahls in der Dusche an mein Ohr. Astrid duscht! Sofort taucht das Bild von gestern wieder auf. Astrid hinter einer Glasscheibe, nackt, sie presst ihre Brüste, ihre Brustwarzen, gegen das kühle Glas. Sofort spüre ich, wie das Blut in mein bestes Stück schießt. Ich befreie mich von dem Kissen, verschränke die Hände hinter dem Kopf, und male mir das Bild weiter aus. Ihre Brüste verlieren die räumliche Dimension. Eine Masse prallen Fettgewebes, mittendrin das tiefe Tal dazwischen. Wassertropfen auf ihrer Haut. Die Tropfen verbinden sich, rinnen ineinander. Mein Blick wandert tiefer. Ein kleiner Bauch. Ihr Nabel. Kräftige Schenkel. Ein dunkles Dreieck. Ich möchte gern mehr sehen, doch die Glasscheibe beschlägt immer stärker... Fast schmerzhaft pocht das Blut zwischen meinen Beinen. Ganz sacht wippt mein Schwanz im Rhythmus meines Herzschlages. Entspannungsübung... Das Prasseln im Bad verstummt. Ich weiß, dass sie gleich in das Schlafzimmer kommen wird. Einen winzigen Moment lang überlege ich, ob ich meine Erektion bedecken soll. Ich bin geil. Astrid soll sehen, wie sehr ich sie will, jetzt, hier. Und Astrid sieht es, als sie das Zimmer betritt. Ein Handtuch hat sie um ihren Körper geschlungen. Das Handtuch bedeckt straff gespannt ihre Brüste. Sie kommt näher. Ihr Haar glänzt matt. Sie löst mit langsamen Bewegungen das Handtuch und wirft es auf mich. Das rauhe Gewebe gleitet über mein bestes Stück, reibt schmerzhaft über die Eichel. Astrid kniet sich neben das Bett. Achtlos schiebt sie das feuchte Handtuch beiseite. Ihre Hände berühren mich: an den Oberschenkeln, auf dem Bauch, zwischen den Beinen. Quälend langsam nähern sie sich dem momentanen Mittelpunkt meines Fühlens. Sanft streicht sie mit den Fingerspitzen über den Schaft meines Schwanzes. Stolz und steif und prall schwebt und steht er, zwei Fingerbreit von der Bauchdecke entfernt. Ich registriere die leisesten Berührungen: Astrids Finger überall, Astrids Mund haucht Küsse auf den Schaft, auf die Eichel, Astrids Zunge leckt von unten her über die ganze Länge meines besten Stückes. Nicht mehr sanft, sondern bestimmt und fordernd. Ihre Lippen schließen sich um die Schwanzspitze. Immer noch die Hände hinter dem Kopf verschränkt, sehe ich ihr zu. Sie hat die Lider fast geschlossen, nur noch kleine Spalte hinter üppigen Wimpern lassen ihre dunklen Augen ahnen. Gestern nacht spürte ich sie mehr, als ich sie sehen konnte, jetzt nehme ich ihr Bild bewusst in mich auf. Ihre Brüste an meinen Oberschenkel gepresst. Ihr Haar auf ihrem Rücken, mattglänzend, an den Spitzen dunkler. Ein schwarzes Bändchen bündelt das Haar, strafft es. Ich berühre sie am Nacken, am Haaransatz. Ich fühle, wie sie diesen Kontakt ersehnt hat. Ich streiche über ihre Haut, massiere zart die Stelle hinter ihrem Ohrläppchen. Sie reagiert mit Gänsehaut. Ich nehme ihren Kopf in beide Hände und bemühe mich, ihre Lippen von meinem besten Stück zu lösen. Oh, wie werde ich diesen Mund dort vermissen. Mit raschen Bewegungen schwingt sie sich hinauf auf das Bett. Das feuchte Handtuch wandert mit einer flüchtigen Handbewegung auf dem Boden. Astrid liegt halb neben, halb auf mir. Unsere Lippen finden sich. Sie schmeckt frisch und scharf nach Minze und Kamille. Ich wage nicht daran zu denken, wie ich jetzt schmecken muss, mit seit gestern früh ungeputzten Zähnen. Astrid bemerkt nichts oder stört sich nicht daran. Das rechte Knie schiebe ich vorsichtig zwischen ihre Schenkel. Langsam richte ich mich auf, drehe mich zur Seite. Die Lippen nicht von meinen lösend, lässt sie sich zurücksinken. Ich liege auf ihr. Eine ihrer Hände verschwindet zwischen unseren Leibern. Einen kurzen Moment lang bin ich irritiert, dann fühle ich wohlige Wärme um mein bestes Stück. Meine Hüften beginnen wie von selbst den Rhythmus, und Astrid dirigiert. Mach langsam, mach schneller, sagen ihre Hände auf meinem Hintern. Ich sehe ihr ins Gesicht, ihre Augen weit geöffnet. Manchmal winzige Reflexe vom Fenster über uns in ihren Pupillen. Ich spüre ihre Fersen an meinen Schenkeln: Astrid hat von mir Besitz ergriffen. Und so geht es, lustvolle Momente. Stoßweise geht ihr Atem. Ihre Nasenflügel weiten sich, ihre Mundwinkel zucken. Ganz heftig presst sie mich auf sich mit Händen und Füßen und gibt mich erst nach endlosen Sekunden wieder frei. Ich bewege mich weiter, es ist um meinen Schwanz herum noch wärmer und feuchter geworden, und ich lasse sie nicht aus den Augen. Sie formt ein Hohlkreuz, drückt mir ihre Brüste entgegen. Ich fühle ihre heiße Haut an meinen harten Brustwarzen, und ein herrliches Kribbeln läuft mir den Rücken hinunter, versandet irgendwo in meinen Lenden. Ihre Hände ziehen meinen Kopf zu ihr. Der Druck ihrer Fersen hat nachgelassen. Sie atmet leichter. Ich weiche ihren Lippen aus. Ich ahne, dass sie mich sehen will, wie ich sie eben gesehen habe. Ich bewege mich härter und schneller. Wieder formt sie ein Hohlkreuz, doch jetzt liege ich auf ihr. Schwer und bestimmt. Sie hat keine Bewegungsfreiheit. Sie windet sich unter mir. Nun geht mein Atem stoßweise. Ich weiß, dass es jetzt kein Halten mehr gibt. Mit wenigen heftigen Stößen komme ich zum Höhepunkt. Langsam nur lässt das Zucken meines Schwanzes in ihr nach. Ich fühle mich glücklich und zufrieden und müde. Völlig entspannt. Ich habe Zeit und Raum vergessen. Ihre Hände an meinen Schultern, ihre Stimme in meinem Ohr. »Ich mache uns erst mal Kaffee.« Sanft drückt sie mich von sich und befreit sich von meiner Last. Mit zufriedenem Seufzen drehe ich mich auf den Rücken und verschränke wieder die Hände hinter dem Kopf. Ich sehe ihr nach. Nackt, mit wiegenden Hüften, verlässt sie das Schlafzimmer. »Geh duschen!« Erst mal will ich diesen geilen Sex mit ihr nachklingen lassen. Sie steckt den Kopf durch die Tür. »Mach schon! Oder willst du heute nicht ins Büro?« Wenn es denn unbedingt sein muss... Langsam erhebe ich mich und schlurfe, nackt wie ich bin, meine Sachen unordentlich zusammengerafft, ins Bad. »Zahnbürste?« Astrid hantiert schon wieder in der kleinen Küche. Geschirr klappert. »Findest du im Bad.« Astrid hat an alles gedacht. Das alles muss sie bereitgestellt haben, als ich auf ihrem Bett lag und meiner Phantasie von ihr nachhing. Eine Zahnbürste, noch eingepackt in Zellophan, ein frisches Handtuch, Duschbad. Vorsichtig schnüffele ich an dem bläulichen Fläschchen: Gott sei Dank, Unisex. Wir sitzen uns am Frühstückstisch gegenüber. Sie hat nur wenig gegessen und sieht mich an, beide Hände um ihre Tasse gefaltet, ab und an einen Schluck nippend. Große Augen, die Lippen ein schmaler Strich. Ein kleine steile Falte über der Nasenwurzel. Sie kann sich nicht mehr gewaschen haben, im winzigen Badezimmer war ich. Ich überlege mir, wie herrlich ihr Slip jetzt duften muss, ganz intensiv nach ihr und nach mir und nach Liebe. Schon wieder wird meine Hose eng.

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